Dieser umfasst Design, Bau, Finanzierung, Betrieb und Wartung einer Abfallbehandlungsanlage im der Nähe von Yanino innerhalb der Provinz Leningrad in Sankt Petersburg.
Die entsprechende Investition wird sich auf etwa 300 Millionen Euro belaufen und der Bau der Anlage wird voraussichtlich in 4 Jahren, einschließlich Genehmigung und Probebetrieb, abgeschlossen sein. Die Konzession wurde für einen Zeitraum von 30 Jahren vergeben.
Die geplante Anlage wird sich auf einer Fläche von ca. 17 Hektar erstrecken und jährlich 350.000 Tonnen Restabfall verarbeiten.
Der Gouverneur von Sankt Petersburg, Valentina Matwijenko, unterzeichnete den Vertrag und betonte, dass die "griechische Unternehmensgruppe die relevante Ausschreibung gewinnen konnte, weil das vorgeschlagene technische Konzept in Bezug auf die ökologischen Gesichtspunkte, signifikant überlegen war".
Im Rahmen der Vertragsunterzeichnung betonte der Geschäftsführer der ELLAKTOR, Herr Leonidas Bobolas, dass "dieses Projekt das erste PPP in der Abfallwirtschaft der Russischen Föderation ist. Es werden die fortschrittlichsten und modernsten Strukturen, des Konzessionen Markt implementiert. Als Ergebnis wird unser Projekt ein Maßstab für zukünftige Projekte in vielen Branchen und in vielen anderen Regionen der Russischen Föderation darstellen.
Wir bieten der Region eine moderne integrierte technische Lösung, die selbst die strengsten ökologischen Kriterien erfüllt. Wir bieten den Bürgern von St. Petersburg einen besseren Lebensstandard durch die Optimierung der Recyclingquote und Minimierung der Kohlendioxidemissionen.
Die heutige Zeremonie ist der Beginn einer starken, langfristigen Zusammenarbeit zwischen unserem Unternehmen und der Regierung von Sankt Petersburg. Mit Unterzeichnung dieses Konzessionsvertrags beginnt zwischen Sankt Petersburg, der bahnbrechensten russischen Stadt und ELLAKTOR, dem größten Bau-, Konzessions- und Umweltmanagementunternehmen in Griechenland eine enge Zusammenarbeit über die nächsten 30 Jahre. Ich glaube, dass dieses langfristige Engagement die natürliche Fortsetzung der tief verwurzelten Beziehungen zwischen Russland und Griechenland sein wird".
Die Anlage wird über eine mechanische Sortiereinheit und eine optische Trennungseinheit zur Sortierung von PET, PE, PP Kunststoff, Folie, Papier, Glas, Eisen und Aluminiumverfügen. Somit werden mehr als 22% der Abfälle stofflich recycelt. Die organische Fraktion des angelieferten Abfalls wird mit der Herhof Technik biologisch stabilisiert werden. Der so erzeugte Sekundärbrennstoff wird thermisch verwertet, um Strom und Wärme zu erzeugen. Das entsprechend geplante Kraftwerk hat eine Leistung von 14 MW elektrischer Energie und wird den Betrieb der Aufbereitungsanlage in Bezug auf die Stromversorgung autonom machen. Ein Teil des erzeugten Stroms und Warmwasser wird der Region über das Strom- und Wärmenetz zur Verfügung gestellt. Etwa 50% der angelieferten Abfallmenge wird als Sekundärbrennstoff zur energetischen Verwertung hergestellt.
Die Anlage wird mit einer Kläranlage ausgestattet sein und die Abgaswerte aus der thermischen Verwertungsanlage werden den Anforderungen entsprechender europäischer Rahmenrichtlinien erfüllen.
29.06.2011

